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Allergie? - Ihre Gesundheit geht vor

   
An erster Stelle stehen gesundheitliche Überlegungen im Raum. In der heutigen Zeit sind Allergien und übersteigerte Reaktionen des Immunsystems bei uns Menschen weit verbreitete, im weitesten Sinne „Krankheiten“. In der Stadt haben wir Menschen als überzivilisierte Spezies seltener und weniger häufig mit natürlichen Stoffen Kontakt und reagieren manchmal heftig auf fremde Eiweißstoffe. So kommt es in der Folge häufig zu allergischen Reaktionen unseres Körpers. In den USA leiden ca. 10% der Bevölkerung an Tierhaarallergien, ca. 2% reagieren auf Katzen allergisch. Zumeist scheint zwischen einer Allergie gegen Hausstaubmilben und der gegen Katzen eine Verbindung zu bestehen. Bei der so genannten Katzenallergie besteht das Problem in der Hauptsache gegen ein im Speichel der Katze mehr oder weniger vorhandenes Enzym. Katzen belecken sich ihr Fell sehr intensiv und verteilen damit das Enzym über ihre ganze Oberfläche. Erschwerend für Allergiker kommt hinzu, dass die Katze sich stets in einem gewissen Austausch, durch Nachwachsen junger Haare und Verlust älterer Haare befindet. Ein Teil der alten Haare wird stets abgestoßen und verteilt sich in den Wohnräumen. Von daher bedeutet es für Katzenallergiker einen erheblichen Aufwand, mit einer Katze im selben Haushalt zu leben. Das Schlafzimmer muss katzenfrei gehalten werden. Die Katze sollte durch regelmäßiges Baden einerseits von hohen Konzentrationen des Allergie auslösenden Enzyms, andererseits ebenfalls durch Baden und Föhnen von größeren Mengen ausfallender Haare befreit werden. Der Reinigungsaufwand ist in einem solchen Haushalt, aufgrund der Hausstaubmilben und Katzenhaare, überdurchschnittlich viel größer als in einem normalen Haushalt.

durch die intensive Körperpflege der Katze werden allergieauslösende Enzyme in jedes einzelne Haar eingearbeitet

Neigen Sie oder ein Familienmitglied zu Allergien gegen natürliche Stoffe und/oder Naturprodukte? Insbesondere gegen Hausstaubmilben? Dann sollten alle Familienmitglieder bereits vor der Überlegung, sich eine Katze anzuschaffen, prüfen, ob eine solche Allergie bestehen könnte. Am leichtesten lässt sich so etwas testen, indem Sie einen oder, besser noch, mehrere Haushalte, in welchen Katzen leben, besuchen. Durch Betreten der Räume und Streicheln der Stubentiger merken Sie schnell, wenn leichtere Allergien bestehen.

Doch Vorsicht vor einem solchen Versuch für alle großen und kleinen Menschen mit bereits festgestelltem Allergiepotential! Für solche Personen ist ein fachgerecht ausgeführter Allergietest die wesentlich gesündere Variante. Ein guter Arzt ist ohne weiteres dazu in der Lage, aus einer kleinen Menge mitgebrachter Katzenhaare von einer ganz bestimmten Katze, die Allergie genau auf die Enzymdosis der Katze, welche Sie erwerben wollen, zu untersuchen.

Es zeichnet sich derzeit (Stand Februar 2006) am medizinischen Horizont eine Möglichkeit ab eine Katzenallergie durch Medikamente völlig zu beheben. Diese Variante stellt für Katzenbesitzer, welche nach der Anschaffung einer Katze Allergie entwickelt haben, eine gute Lösung im Konflikt dar. Wer jedoch eine solche Allergie bei sich oder einem Mitglied der Familie bereits kennt, sollte von einer Anschaffung einer Katze lieber Abstand nehmen. Übrigens lassen sich, statistisch ermittelt in den USA, die wenigsten Katzenbesitzer später durch eine Allergie von der Katzenhaltung abbringen.

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